WELLENSEGELFLUG

Wellensegelflug im Schwarzwald. Berichte über Wellenflüge ab Offenburg (EDTO).
NEU: Neue Freigaberegelung für Wellenfluggebiet "Murgtal", Febr. 2010
Eine Stunde vor Flugbetrieb Freigabe beantragen beim Wachleiter Langen ACC, Tel.: 06103-707-6200

Fotos von Westwelle, Kinzigtal Fotos von Ostwelle, Hornisgrinde
Update 29.01.09

* = Sie verlassen diese Homepage 
über die Links auf dieser Seite!

EGGHEADZ FORUM*  WELLENFLIEGEN.DE*

Wellen-Wetter-Vorhersage von Hendrik Hoeth Testbetrieb, ohne Gewähr:

http://rasp.linta.de/BLACKFOREST_WAVE/*

OLC-Tageswertung hier abrufen!*

Alle Flüge sind im OLC* BW-Wettbewerb angemeldet und können dort angesehen werden.

Wellenprognose BLIPMAP von Hendrik Hoeth *

Lee-Wellen Vorhersage im Probebetrieb, ohne jede Gewähr!

Wellensegelflug, Flugplatz Altdorf aus fast 3000m
Flugplatz Altdorf-Wallburg aus fast 3000m, 11.1.03

Wellenflug, Lentis
Lentis am 19.02.04  

Was ist eine Welle ?*  
(Link zu Ralf Fischers Wellenseite)*
Eine Welle entsteht in der Regel bei stetigem Wind von 40 bis 100 km/h nach etwa einem Tag im Lee eines zur Windrichtung quer liegenden Gebirges im Abstand von etwa 0,5-5 km. Labile Schichtungen, Thermik und hohe Inversionen stören diese Entwicklung.  Die Windrichtung sollte sich dabei von Bodennähe bis in 3000m kaum ändern. Im Schwarzwald bilden dazu im Winter ein Hochdruckgebiet im Nordosten und ein Tief im Süden eine gute Voraussetzung. Geschlossene Wolkendecken und Nebel verhindern oft den Start (oder die Landung). Vor Vereisung (und wenn's nur die beschlagene Haube ist) muss ausdrücklich gewarnt werden. Wasserballast zerstört das Flugzeug bei Temperaturen bis zu Minus 30 Grad! Auch der Pilot leidet bei diesen Temperaturen!
Die Verwendung einer Sauerstoffanlage sollte oberhalb von 3000m selbstverständlich sein.
ACHTUNG: 
Luftraumverletzungen sind kein Kavaliersdelikt und führen zur dauerhaften Schließung des Wellenfluggebiets! Wer in Offenburg zu einem Welleflug startet, verpflichtet sich, einen Logger mitführen und bei Aufforderung seinen Flugweg auch noch nach 3 Wochen lückenlos nachzuweisen. 
Bei jeder erteilten Freigabe ist der Event- Knopf (Wendemarke/Foto) zu drücken. 
Die unten genannten Regeln sind strikt einzuhalten und die Begrenzungen des Wellenfluggebiets genau zu kennen! Ausflug nur nach unten!
Wir haben kein Interesse daran, Verstöße gegen das Luftrecht zu decken und wir alle sind auf die Kooperationsbereitschaft und das Vertrauen der Controller angewiesen!

Wellenflüge, Berichte

07.03.10 - Ein großes Hoch über der Nordsee liefert mit einem Balearentief kalte, stetige Ostwinde von 40 bis 50 km/h aus 80-90 Grad in allen Höhen. Das Wellenfluggebiet Murgtal aktivieren wir über Langen schon telefonisch vom Boden aus (Vielen Dank für die nette Betreuung!). Unter 1500m ist es sehr turbulent. 1/8 Wölkchen in dieser Höhe markieren schön die heftigen Rotoren. Die Wellen und Sekundärwellen stehen an den üblichen Orten und würden Höhenflüge weit über die erlaubte Flugfläche 160 erlauben. Starkes Sinken ist nur zwischen dem Murgtal und der Hornisgrinde zu beachten, sonst trägt es fast lückenlos bis zum Kandel, Feldberg und Hotzenwald. Mittags stört die Thermik in den unteren Schichten ein wenig. Lange Streckenflüge sind möglich.

03.03.10 - Ein kleines Hoch über der Nordsee führt mit einem Tief über dem westlichen Mittelmeer ein schamles Band kalten Wind genau aus Osten heran. Kurze, begrenzte, scharfe Wellen mit ausgeprägten Rotoren tragen ca. 4 km im Lee der Schwarzwaldkämme vom Murgtal bis südlich des Feldbergs bis in 3000m. Lange Streckenflüge sind möglich.

28.02.10 - Sturmtief Xynthia verwüstet Frankreich und bläst mit über 100 km/h aus 220 bis 260 Grad. Die prognostizierte Welle im Kinzigtal ist zunächst nicht identifizierbar, heftige Rotoren, Hangwind an der Moss und etwas zerrissene Thermik bewahren uns zunächst vor dem Absaufen. Dann erwischen wir doch ein wenig Welle, steigen bis auf 2300m, Wolken, Regen und der hefige Wind machen uns aber ordentlich zu schaffen. Nach ca. drei sehr interessanten Stunden riskieren wir die Landung.

27.12.09 - Über 30 km/h aus Südwest, morgends noch blauer Himmel. Zunächst geht die Welle im Renchtal im Lee der Moos. Dann zieht über 1700m Schichtbewölkung auf, Fönlücken, inzwischen über Gengenbach, werden immer enger, wir müssen drunter bleiben. Eine Kaltfront mit Schneeschauern zieht die Wolken bis auf 700m runter und zwingt zur Landung.

14.-28.11.09 - Ein gigantisches Tiefdruckgebiet hält sich über zwei Wochen nördlich von England, seine Ausläufer reichen bis an die Alpen, die Hochdruckgebiete passieren südlich der Alpen. Die Westströmung am Oberrhein variiert von West bis Süd, meist reicht die Windgeschwindigkeit von 30-80 km/h für eine Wellenbildung, Wolken, Regen und Schnee behindern aber die Flüge, bzw. zwingen zum Abbruch. Im Lee des Renchtals werden mit Freigabe angeblich Höhen bis 5000m erreicht, 3000m werden mehrfach überstiegen. Die Welle über Hornberg und im Simonswäldertal werden vom Renchtal und Kinzigtal aus erreicht. Auch im Murgtal werden 4000m erreicht.

07.11.09 - Die Hornisgrinde meldet mehr als 30 km/h Wind aus Süd, im Temp von Hendrik wird der Wind mit 15 kt. aus SW mit Drehung auf W angekündigt. Leeseitig von Gengebach markieren zerfetzte Wölkchen einen kleinen Rotor, von dem ich in eine kleine schwache Welle SO von Gengebach erreiche. Östlich sinkt die geschlossene Wolkendecke stark ab, auch im Lee der Moos finde ich kein Steigen, nur einmal bohrt sich trichterförmig ein blaues Loch mit dunstigen Rändern durch die dunkle Decke zu uns herab und saugt uns mit 2m/s nach oben. Da es sich aber unter uns gleich wieder schließt, flüchten wir nach unten. Später zwingen uns Schnee- und Regen an den Hang.

03.10.09 - Ein Strumtief über der Nodsee reichte bis in den Nordschwarzwald, in dessen Lee bildeten sich schöne Lenticularis. Die Offenburger fanden erst über Hornberg eine Welle, die bis 2500m trug.

12.09.09 -15 Knoten Wind aus NO lassen Zweifel an der Wellenbildung aufkommen, aber die Thermik entwickelt sich bescheiden, so setzen wir auf die Welle-Karte. Tatsächlich kommen wir mit der Thermik auf 1700m an die Fönlücke an der Schwarzwald-Hochstraße, wo uns die Welle am Schliffkopf auf 2400m befördert. Die Nordkomponente verhinderte eine gute Ausbildung der Welle, fliegbare Sekundärwellen gab es nicht, auch nahm der Wind mit der Höhe ab. Im Murgtal war wohl keine Welle ausgebildet. Am Abend konnte man unter den Wolken noch in der Thermik fliegen. Für den ersten Welleflug von Barbara gab es zuhause dann Freibier! Vorbildlich!.

23.08.09 -30km/h Ostwind aus 110° ließ Hoffnung aufkommen. Die schlechte Thermik in warm-stabiler Luftmasse sollte kaum stören und tatsächlich konnte man an der Moos unten mit Thermik auf 1200m, dann in einer kleinen Welle auf 1700m in den blauen Himmel steigen. Darüber machte eine Windscherung an der Inversion ein Ende. Am Schliffkopf wurden die mutigen Piloten jedoch enttäuscht, zurück ging es nur niedrig mit Thermik als der Wind am Nachmittag ganz nachließ.

12.7. und 19.7. überstiegen einige glückliche Piloten die vereinzelten Wolken im Kinzigtal mit einer SW-Welle bis über 2000m.

29.01.- 01.02.09 - 38km/h bis 35kt aus 90° auf Hornisgrinde und Feldberg werden von einer Reihe kleiner Tiefs südlich der Alpen und einem kleinen Hoch über Dänemark angefacht. Der Temp zeigt nur in 1000m eine kleine Inversion. Der Himmel ist wolkenlos, der Nebel weggeblasen. Die eher schwache Welle steht kurz hinter der Hangkante an der Hornisgrinde und am Schliffkopf und trägt die beiden Kehler Flugzeuge bis 3000m.

Am Samstag, 01.02.09, ist der Wind mit 25km/h aus 80° eigentlich schon zu schwach, der Temp zeigt bei 1000m und 3000m Inversionen, trotzden drängeln sich etwa 10 Flugzeuge in den kleinen Wellen dicht am Schliffkopf, die Hornisgrinde geht nur schlecht. Bis Durbach haben sich 5 am Wolkenbild gut ablesbare Sekundärwellen gebildet, die den Anflug über den Wolken ermöglichen. Die maximalen Höhen liegen bei 2600m, darüber drehte der Wind auf nördliche Richtung, nennswerte Streckenflüge waren nicht möglich. Auf dem Heimweg konnte mit Thermik noch unter der Wolkendecke geflogen werden.

08.01.09 - Eine Hochdruckbrücke über ganz Mitteleuropa, dazu ein starkes Genuatief sorgen für eine permanente kontinentale/polare Strömung aus Osten mit klirrender Kälte.
Am Donnerstag bläst der Wind mit 70 km/h zuerst aus 80, später dann aus 100 Grad. Am Boden herrschen -5°C, bis auf ~1000m wird es wärmer, in 4000m herrschen ca. -20°C. Die Rheintalinversion ist satrk ausgeprägt. Die Wellen sind sehr kurz, knapp hinter der Kante, Sekundärwellen werden kaum gefunden. Im Murgtal steigt es mit 0,4 m/s sehr bescheiden östlich von Forbach, Hornisgrinde und Schliffkopf "funktionieren" unten heraus zuverlässig bis 4000m. Die erlaubte FL 140 hat wohl keiner erreicht. Am Brandenkopf komme ich am Nachmittag mit 0,3 m/s kaum noch hoch. Auch das Simonswälder Tal funktioniert "hinten drin" erst ganz ordentlich, später dann nur noch schwach. Am Kandel kommt man von 1600m auf 2400m, am Feldberg mit 1m/s von 2000m auf 3000m. Ein schöner Flugtag mit beeindruckender Alpensicht und Staubewölkung auf deren Südseite.

26.12.-28.12.08 - Ein starkes Hoch über Deutschland und drei Tiefdruckgebiete südlich der Alpen fachten einen Ostwind mit über 100 km/h an, der am Freitag (26.12.) noch eine leichte Nordkomponente hatte, am Sonntag dann in den tieferen Schichten eine leichte Südkomponente. Die Rheintalinversion war anfangs sehr niedrig und stieg zum Sonntag an. Die Wellenlängen waren anfangs sehr lang, es gab zuerst keine Sekundärwelle, am Samstag waren in der Wolkendecke die Rotorststreifen und die kurzwelligen Sekundärwellen gut ablesbar. Am Sonntag wurde die Wellenlänge immer kürzer und die Sekundärwellen verschwanden. Die Turbulenzen in den Rotoren nahmen von Freitag bis Sonntag ab. Dank der Freigaben bis FL 170 konnten am Freitag und Samstag große Höhen erflogen werden, am Sonntag gab es zeitweise keine Freigabe. Es konnten große Strecken erflogen werden, die Wellen standen meist an den erhofften Plätzen im Murgtal und an der Schwarzwald-Hochstraße. Im Südschwarzwald funktionierten einige Stellen in der Gegend um das Simonswälder-Tal und der Feldberg. Zahlreiche Gäste starteten von Offenburg aus und sammelten erste Wellen-Erfahrung, das Wellenfluggebiet Nordschwarzwald war gut besucht. Vielen Dank auch an die geduldigen und freundlichen Controller des Baden-Airport, die mit uns viel zu tun hatten.

10.11.08 - Nachdem (sonn)tags zuvor die Welle trotz starkem Wind nicht trug, gelang am Montag, den 10.11. dann ein bemerkenswerter Flug mit Einstieg im Kinzigtal hoch über Gengenbach. Bei geschätzten 30-40 km/h Wind aus 240° waren Steigwerte von 0,5 - 1m/s bis nach Hausach zu erreichen. Mit 3000m Höhe gelangen dann Ausflüge in die vorgelagerten Wellen des Kaiserstuhls über dem Schuttetal und querab Kenzingen und über Emmendingen, die sich in etwa 10 km Abstand aufgebaut hatten. Die vorhergesagten Aufwindgebiete im Renchtal trugen nicht.

26.10.08 - 20 km/h Westwind auf der Hornisgrinde sind eigentlich zu wenig, um bei uns eine Welle zu erwarten. Nachdem Schlunz von schwachem Steigen über Oppenau berichtet hat, versuchte ich es auch. In drei Stunden konnten wir uns im Lee der Moos gemütlich auf 2600m hocharbeiten. Bei zunehmender West-Komponente (bis 270°) ließ das Steigen aber nach, der Wind nahm bis auf 40 km/h zu.

05.10.08 - Wetter wie am 1.10. 50-60 km/h aus SW, fast wolkenlos, erreichen vier Kameraden über dem Renchtal aus 1000m im Lee der Moos 3000m, über Gengenbach sind 2000m möglich, Rotoren im Schuttertal nicht nutzbar. Im Murgtal werden 3000m über Gaggenau-Gernsbach erreicht. Im Lee des Kaiserstuhls trägt es von 1000 bis auf 2000m, ebenso über dem Westrand von Albstadt.

01.-05.10.08 - Ein Tief über Skandinavien reicht bis nach Süddeutschland, eine Hochdruckbrücke über den Alpen sorgt für eine stetige Westströmung. Südwestwind mit über 50 km/h lässt über dem Kinzigtal eine deutliche Föhnlücke in der geschlossenen Wolkendecke entstehen. Auch die Rotorwölkchen drehen sich über der Kinzig. Leider habe ich keine Zeit ....
  Die Blipmap-Vorhersage vom 1.10.08 und das Sat-Bild zeigen doch gewisse Übereinstimmungen.

26.-27.09.08 - Eine Hochdruckbrücke von Polen bis Frankreich und ein Genuatief erzeugen steigen Ostwind mit 40-60 km/h aus 70-90 Grad in 2000m. Eine schwache Inversion stört erst in ca. 3000m, Schichtung labil, Thermik gut, aber zerrissen. Das bedeutet früh starten, denn die Welle wird durch die Thermik gestört, bzw. zerstört.
In Oberkirch gelingt der Einstieg in eine Sekundärwelle ab 1700m. Wer früh startet, schafft es auch noch an der Moos, bis die Thermik die schwache Welle dort zerstört.
Die Freigabe erlaubt FL 160, es geht aber nur bis 3800m, die Steigwerte sind bescheiden. Schliffkopf, Hornisgrinde und Feldberg gehen mit 1m/s vormittags sicher, Simonswäldertal und Brandenkopf lassen mittags stark nach.

Ab Mittag muss man oben (über den Wolken, 1/8 und Föhnlücken) bleiben, wer drunter kommt, braucht viel Biss, um wieder hoch zu kommen, der Wind hat nachgelassen, aber mit der turbulenten Thermik kommt man gut nach hause.

20-21.09.08 - Am Samstag (20.9.)  war Ostwind mit 30 Km/h aus 70 angekündigt.
Wer früh gestartet war und sich bis an den Schliffkopf schleppen ließ, konnte sich bis zum Mittag dort halten, dann störte die Thermik und eine Inversion in 1600m, die Welle brach zusammen.
Am Sonntag (21.9.) war der Wind mit 40 km/h aus 80 Grad morgens um 9:00 Uhr günstiger. An der Moos konnte man mit 1500m Schlepphöhe in die Leewelle einsteigen und über die Renchtalwelle in die Schliffkopf- und Hornisgrindewelle wechseln. Wegen der nördlichen Komponente war die südliche Schliffkopfwelle am besten ausgeprägt. Kurzzeitig hätte man an der Hornisgrinde über FL 100 steigen können, was aber von Langen "so kurzfristig nicht erlaubt werden konnte", der Luftraum war schon verplant.
Um die Mittagszeit zog ein hohes Wolkenband durch, darunter brach der Wind zusammen. Die Piloten, die sich dann an der Welle im Simonswälder Tal versuchten, hatten Pech, die Welle war dann zu schwach um Höhe gut zu machen. Nach dem Wolkenband kam frischer Wind aus Nordost mit über 50 km/h. Die Welle bildete sich neu, aber nur am Südende der Schliffkopf-Kante, um zwei Stunden später wieder einzuschlafen. Dann ging es halt mit zerrissener Thermik weiter, die den Karlsruher, Offenburger, Tübinger und Winzelner Kameraden nach Hause half.

29.06.08 - bei kaum 20 km/h Westwind aus 270° in 1500m, in der Höhe aber bei gleicher Richtung stark zunehmend, entwickelte sich genau nördlich von Musbach eine Westwelle aus dem Murgtal, die bis ~ 2500m über die Wolkenbasis (1800m) trug.

11.05.08 - 25 km/h Ostwind, ein Hoch über Skandinavien, ein Tief über Sardinien bringen kontinentale trockene Warmluft, aber labil geschichtet, so dass wir kaum an eine von Blipmap angekündigte Wellenbildung glauben. Weil die Thermik aber sehr dynamisch und zerrissen ist, deuten wir die kleinen Wolkenfetzen im Lee der Berge richtig als Rotorwolken, davor bilden sich auch große wolkenfreie Föhnlücken, sonst bilden sich 1/8 kleine kurzlebige Kumuli mit Basishöhe um 2300m. Diese konnte ich mit 1m/s an der Hornisgrinde in der Föhnlücke bis leicht über die Wolkengipfel in 2700m übersteigen. Seitliches Abfliegen war aber wegen der zu geringen Wolkenabstände nicht möglich.

24.02.08 - 30 km/h Wind aus Südwest, verursacht durch ein Hoch über Norditalien und ein Tief über Island, lassen Wellen über Schiltach und im Glottertal entstehen, die bis an die 3000m hoch tragen.

16.02.08 Immer noch Hochdruck im Norden lässt die Ostwelle an der Hornisgrinde, dem Schliffkopf, schwach im Simonswälder Tal und sehr klein auch am Feldberg und im Lee des Kandel entstehen. Die starke Inversion lässt keine Sekundärwellen entstehen. 3000m und Streckenflüge sind möglich.

9.-10.02.08 Ein riesengroßes Hoch mit Zentrum über den Niederlanden bringt gleichmäßigen Ostwind, aus 90° bis 110° mit 25 bis 55 km/h. Trotz einer sehr stabilen Schichtung mit 0° Grenze in 3000 m bei 8°C am Boden und einer kräftigen Rheintalinversion, bildet sich eine etwas schwach ausgeprägte kurze Ostwelle fast ohne Sekundärwellen. In ihr werden bei strahlend blauem Himmel an der Hornisgrinde und dem Schliffkopf bis knapp über 4000 m erreicht, Freigabe bis FL 140 bei 1034 mb.

20.01.08 Süd-Westwind mit 40 km/h lässt wieder Sekundärwellen im Rheintal entstehen
die westlich des Rheins etwa drei Reihen bilden, eine am Rhein eine über Höfen / Kork und eine direkt über Offenburg / Friesenheim. Der Einstieg aus dem Hangwind der Moos gelingt über Ortenberg / Friesenheim, 2800m werden erreicht.

19.01.08 Westwind mit 40 km/h aus 240° bei 10°C (Keine Inversion) erzeugen bis zu 6 Reihen kurzwelliger Wellenstrukturen im Lee der Vogesen, die bis an den Schwarzwald reichen. Andreas steigt durch die Föhnlücke über Gengenbach bis Friesenheim auf 2900 m und kann bis an den Kaiserstuhl in der Welle fliegen. Der Abstieg unter die Wolkendecke von 1500 bis 2500m (Unterseite ohne Wellenstruktur, Oberseite mit Wellenbergen von 500m) gelingt nur noch bei Emmendingen, bevor es ganz zu macht. Auch bei Heidelberg über dem Schloss gelingt zweien der Aufstieg aus dem Hangwind in eine Welle des Pfälzer-Waldes.

13.01.08 Ostwind aus 100° mit ca.35 km/h genügen Andreas am Schliffkopf, um sich in 1600m in der Ostwelle zu halten. Am Brandenkopf steht keine Welle.

14.12.07 bis 17.12.07 -Endlich sorgte ein mächtiges Hochdruckgebiet über Dänemark mit einem kleinen Tief über Genua für eine saubere Ost-Strömung mit konstant 50 km/h aus 90°. Im Rheintal: kein Nebel und fast windstill, die niedrige Schichtbewölkung in 1400 bis 1600m , eher Hochnebel, riss am Schwarzwald auf und löst sich im Rheintal meist auf.
Der Einstig in die Welle gelang am 15.12. bei 70° Windrichtung und 30-40 km/h auch im Lee der Moos, etwa bei Durbach-Gebirg und gut auch bei Oberkirch an der Schauenburg.
Waren am 15.12. die Steigwerte moderat, so war es auch das Fallen zwischen den kurzwelligen Aufwindzonen. Rotoren waren kaum zu spüren. Am Sonntag, den 16.12. bei 50 km/h und 90° Wind waren Rotoren, Fallen und Aufwinde deutlich markanter, an der Moos aber kaum Steigen. Aus 1600m konnte man bei Oberkirch gerade so mit 0,3 m/s Anschluss finden.
Ab 2000m ging es dann bei Oberkirch prima bis 3000m und an der Hornisgrinde und dem Schliffkopf bis zum erlaubten Limit FL 160 ~ bei 1034 mb ~ 5000m.
Über dem Schwarzwald flog man über einer geschlossenen Wolkendecke, keine Landmarke schaffte es hindurch. Die Föhnlücke im Rheintal blieb bis 15:00 Uhr offen. Die Langstreckenflieger fanden über der geschlossenen Wolkendecke auch die Steigzonen mit ca. 1m/sec am Brandenkopf, im Simonswälder Tal und am Feldberg, die alle bis 3000m gut trugen. Die Föhnlücke im Murgtal war lange sichtbar und erlaubte den Karlsruhern und Bruchsalern den Anschluss, am Abend machte dies Welle aber früh Feierabend. 
Im Gegensatz dazu bildeten sich am 16.12. ab 15:00 Uhr zwischen Oberkirch, Offenburg und Kehl kräftige Sekundärwellen in mehreren sichelförmig gekrümmten Reihen vorwiegend in Ost-West-Richtung mit Steigwerten über 2m/sec die wegen der Lufträume Lahr und Söllingen und der sich verdichtenden Wolken aber kaum nutzbar waren. Gegen 17:30 Uhr war die Wolkendecke fast ganz geschlossen. Einige Segelflieger hat es deshalb nach Offenburg verschlagen.

25.03.07 -50 km/h Wind aus östlichen Richtungen verhalfen Andreas und Rolf im Renchtal, am Schliffkopf und an der Hornisgrinde zu Höhen bis 3000m.

11.03.07 - 35 km/h Wind aus genau Ost ließ an der Moos eine sehr kleine und sehr schwache und von Thermik gestörte Welle mit Steigwerten bis fast 1m/sec entstehen, die bis auf 1950m trug, immerhin 500m höher als die Thermik.

30. und 31.12.06 - S-W Wind mit ca. 40 km/h aus 240 Grad erzeugte im Kinzigtal über Gengenbach und Biberach eine schwer zu findende und sehr launische Welle bis 3200m.

23.12.06 -Ein Hoch über Dänemark, ein Tief über westlichem Mittelmeer: 50 km/h Wind aus Ost lässt die Welle im Murgtal und an der Hornisgrinde bis 3200m tragen, leider verhindert Nebel den Start in Offenburg, so dass wir im Internet zusehen müssen.

31.10.06 Westwind aus 250 Grad mit 35 km/h lässt die Wellen im Renchtal und Kinzigtal bis auf 2600m tragen. Große Strecken sind allerdings nicht machbar.

28.-29.01.06 -Hochdruckbrücke über Norddeutschland, starkes Tief über den Pyrenäen erzeugt stetigen Ostwind aus 90-100 Grad an der Hornisgrinde mit 50 km/h. Inversion liegt tief, kaum Temperaturabfall mit der Höhe und kaum Winddrehung. Lediglich starker Dunst bis Nebel im Rheintal behindert das Fliegen, oben scheint die Sonne. Es bilden sich lokale, kleine und langwellige Wellen an der Hornisgrinde, Schliffkopf, Brandenkopf und Simonswäldertal/ Rorhardsberg mit Steigwerten von 1m/sec die bis 3000m gehen, schwach auch höher. Leider hatte ich keine Zeit mitzufliegen, alle Infos aus dem OLC.

10. und 11.12.05, Genuatief und Hoch im Norden sind mal wieder sichere Anzeichen für Ostwelle, wenn der Wind am Boden auch nur sehr schwach ankommt. Auf der Hornisgrinde werden 35 km/h aus 70 bis 90 Grad gemeldet, am Feldberg 40 km/h aus 70 Grad, Böen bis 90 km/h. Ab 2000 m hat es dann wirklich stetige 50 km/h aus 70 Grad. Rotoren hat es praktisch keine, auch die Fallzonen sind kaum spürbar. Die -2 Grad am Boden nehmen nach oben kaum ab, in 3000m hat es gerade mal -5 Grad. Trotzdem reicht es für eine bescheidene Wellenbildung mit einer kurzen Welle an der Schwarzwaldhochstrasse, ohne Sekundärwellen und Rotoren, Steigwerte um 1m/sec., maximale Höhe wegen Luftraumlimit nicht ausfliegbar. Etwa 10 Segelflugzeuge nutzen diese Gelegenheit bei klarem Himmel und Bodeninversion mit tollen Alpenpanorama.

22.10.05 Wind mit 35 km/h aus 230 Grad sollte eine Welle im Kinzigtal erzeugen. Das Wolkenbild ließ Zweifel aufkommen, Trotzdem wurde gestartet. In 1000m konnte man sich über Gengenbach mit Stiegwerten unter 1m gerade eben so halten, der Hang machte mehr Spaß aber auch mehr Stress mit Höhen von nur 800m. Lentis über dem Renchtal wurden nicht ausgetestet weil sie zu schnell zusammenbrachen.

18.09.05 Bis zu 50 km/h Ostwind machte Hoffnung auf Welle. Ein Rodeo- Schnupperflug mit dem Motorsegler bestätigte die Rotoren und starkes Steigen im Lee der Hornisgrinde, die niedrige Bewölkung ab 1500m ließ aber nicht genug Raum für einen Durchstieg. Später meldete sich ein unbekannter Segelflieger aus 2300m. Die Unseren nutzten lieber die recht quirlige Thermik.

29.01.05 schwacher NO-Wind, ca. 20 km/h, Sonnenschein, trotzdem versuchen es Fips, Tobi und Andreas im Lee der Schwarzwald-Hochstrasse und erreichen mit einem Mix aus Thermik und Welle über Oppenau und am Mummelsee bis zu 2400m. Damit kommen sie im OLC-Modus in etwa 4 Stunden bis zu 100 km weit.
Offenburg liegt im OLC Deutschland damit auf dem dritten Platz!

10.01.05 Bei 30 km/h Wind aus SW konnten sich Bernd und Andreas im Lee der Moos über Oppenau bis auf 2600m hocharbeiten.

08.01.05 Bis zu 120 km/h Wind aus 240° in 2000m und am Feldberg und noch 80 km/h in 1600m  liessen die Kinzigtalwelle mit schwachem Steigen nordöstlich von Gengenbach bis Nordrach großflächig ca. 8 km hinter dem Steinfirst entstehen. 8 km NO der Moos gab es eine weitere Welle südwestlich der Zuflucht. Über 10 Segelflugzeuge aus den Nachbarvereinen nutzten die Chance von Offenburg aus. Der Versuch eines Rheinstettener Kameraden mit einem Duo aus der Gernsbacher Welle die unsere zu erreichen endete mit einer Aussenlandung am Großen Deich. Der starke Wind machte Streckenflüge fast unöglich, deshalb landeten einige Kameraden nicht da, wo sie gestartet waren. Wegen des Windes wurde das hintere Murgtal nur bei Baiersbronn getestet, dort erreichte aber keiner große Höhen. Auch das Simonswälder-Tal / Elztal funktionierte nicht. Die Höhenfreigabe von FL 140 wurde genutzt. Im Rheintal wurde vergeblich nach Sekundärwellen der Vogesen gesucht. Eine Kaltfront aus Westen machte dem Vergügen dann ab 16:00 Uhr ein Ende. Offenburg liegt damit heute auf Platz 5 in der deutschen OLC Wertung.

07.01.05 Bei 35 km/h aus 240° bildete sich nordöstlich Gegenbach nur kurz eine nutzbare Welle.

04.01.05 Wind stetig aus 240° mit 35 km/h ohne Drehung, aber es entwickelt sich keine baruchbare Welle. Rotorwölkchen vor der Hornisgrinde locken, später sogar eine mächtige Lenti über dem östlichen Nordschwarzawld, bei uns im Westen geht aber nur der Hang. Viele Gäste aus Freudenstadt, Altdorf und Karlsruhe genießen den Sonnentag mit einem kleinen Übungsflug am Hang.

23.12.04 Interessantes Satellitenbild, entdeckt von Horst: Föhnlücke bei Wind, dreht aus 210°-250° mit 70 bis 100 km/h gemessen am Feldberg. Wegen der Wolken ist von uns keiner geflogen.

20.12.04 Süd-Ostwind mit ca. 50 km/h, blauer Himmel, Tobi erwischt schon im Kinzigtal das erste Steigen, dann vor Allem am Brandenkopf, der Hornisgrinde und im Murgtal wieder und fliegt einmal den Schwarzwald rauf und runter, Andreas steigt am Schliffkopf ein, bis Achern und im Simonswälder Tal wieder aus, dort trägt es nicht so wie es für den Heimflug nötig gewesen wäre, so dass die Rückholer nach Freiburg kommen. Höhen über 3000m waren nicht drin

18.12.04 Fips und Tobi wagen bei Süd-West-Wind aus 250° bei 45 km/h einen Start mit dem DUO BW1 und erreichen mit guter Thermik und Hangwind später bei nachlassender Thermik eine Welle im Kinzigtal und steigen bis 2200m in einer von Rotoren markierten Wellenstraße im Westen! des Schwarzwaldes. Sunset zwingt dann zur Landung.

16.12.04 , schwache Süd Welle, Wind aus 180° mit knappen 30 km/h, hinter der Moos im Lee ausgeklinkt und konnten Höhe halten, dann aber lieber an den Hang. Der Nebel machte dem Spaß aber schnell ein Ende.

20.11.04 20 Knoten Wind aus Südwesten ließen wenig Hoffnung auf Welle aufkommen. Trotzdem gab es im Kinzigtal und westlichen Murgtal vereinzelt schwaches Steigen über die Wolken, bis auf etwa 1800m. 

14.11.04 - 30 Knoten Wind aus 60 Grad sind zwar von der Richtung her nicht optimal, aber an der Moos reichet es für die erlaubte FL 120, mehr wurde uns nicht zugestanden, schade.  Über Ottenhöfen gab die Hornisgrinde auch noch was her, im Murgtal gab es keine Welle. Die Wolken hatten genügend Lücken um sicher zu navigieren.

24.10.04 Trotz des stärkeren Windes aus 240 Grad wird die Welle nicht besser, der blaue Himmel und das warme Wetter stört wohl mit Thermik. Andreas erreicht über Oppenau 2300m.

23.10.04 Über 30 km/h Wind aus 240 Grad werden von der Hornisgrinde gemeldet. Am Vormittag reichen die Steigwerte im Kinzigtal noch nicht aus, aber nach 15:00 steigen Rolf, Philipp, Michael, und Martin aus Kehl über Gengenbach mit Steigwerten von 0,4 im Schnitt auf etwa 2000m. Jan kann sich mit der Ka 7 nur 30 Min. halten. Joachim aus Freudenstadt lässt sich bis über Oppenau schleppen, findet aber nur geringes Steigen bei Baiersbronn. Im Rheintal tragen die Sekundärwellen der Vogesen nicht ausreichend. Der Wind kommt jetzt mit über 50 km/h aus 240 Grad. Hoch über dem Nordschwarzwald stehen am Abend die schönsten Lentis.

August 04 Andreas kommt bei Freudenstadt bei starkem Westwind über die Wolken bis in 3000 m, das reicht gut nach Hause, wenn die sowieso schon zerrissene Thermik abends auch noch nachlässt.

19.02.04 die Wolken verzogen sich nur langsam, bei 50 bis 90 km/h Wind aus 70 Grad fand sich dann kräftiges Steigen bei Oberkirch für die drei Flugzeuge aus Offenburg. Freigabe bis 4000m wurde erteilt. Am Freitag drehte der Wind dann zu stark auf  Süd-Ost-Werte, 140 Grad, die Welle über Oppenau war sehr klein.

06.02.04 die angesagten 45 Knoten Wind aus 240 Grad fielen etwas schwach aus, in der Kinzigtalwelle wurden von Fips und Tobi 2600 m erreicht.

01.02.04 trotz einiger Wolken wagt sich Andreas in die Kinzigtalwelle und erreicht aus ihr über Altdorf eine riesige Sekundärwelle aus den Vogesen, so dass knapp unter FL 100 ein Flug bis weit südlich des Kaiserstuhls möglich wurde.

31.01.04 die angekündigten 70 km/h aus 230 Grad ließen auf sich warten.  Gäste aus Blaubeuren, Renchtal und Altdorf vertrieben sich die Zeit am Hang und mit Aussenlandeübung, bis nach Stunden der Wind in 1400m bis auf 90 km/h auffrischte und die Welle im Kinzigtal bis an die FL 100 trug. Im Rheintal entwickelte sich noch keine erreichbare Sekundärwelle aus den Vogesen.

28.12.04 - 130 km/h aus 210 bis 230 Grad ließen im Kinzigtal wieder Westwellen entstehen, nach denen aber lange aus dem Hangaufwind heraus gesucht werden musste. Am Ende war für die drei Offenburger Flugzeuge dann doch eine Höhenfreigabe bis 4000m nötig.

21.12.03 - 80 bis 120 km/h aus 260 Grad ließen über Gengenbach eine Welle entstehen, die bis 2300m von Andreas und Bernd erflogen wurde, hereinziehende Wolken machten dem rauen Spaß aber bald ein Ende.

07.12.03 Wind mit 60 bis 90 km/h aus 80 bis90 Grad an der Hornisgrinde bei klarem Wetter alarmiert diesmal mehr Piloten als sonst, so dass die Kehler Schleppmaschine für die unklare Offenburger einspringen muss. Mehr als 10 Segelflugzeuge von allen Flugplätzen der Region von ASK13 über Ka6 bis zu ASH25 tummeln sich im Wellenfluggebiet. Die Freigabehöhe von FL 140 hätte leicht überstiegen werden können, aber Langen spielt wegen Überlastung leider nicht mit. Der Controller in K'he Baden hat eine Menge zusätzliche Arbeit, vielen Dank für die gute Zusammenarbeit! Der starke Wind behindert aber stark das Vorankommen, so dass kaum größere Strecken überbrückt werden können. Die Murgtalwelle ist wohl nicht so stark ausgeprägt. Die Wellenlänge ist diesmal normal bis kurz. Sekundärwellen stehen bis weit ins Rheintal, so dass auch die Kehler ASK13 gut zurecht kommt, aber auch die Rotoren haben es diesmal in sich. Schleppflugzeug und Segler kreisen dabei  eher umeinander. Bei Sunset ist dann hektische Aktiviät weil alle zugleich runter kommen.

07.11.03 Endlich bläst es richtig stark und stetig mit 60 bis 100 km/h aus 90 bis 110 Grad und die Wellen stehen sehr langwellig weit vor dem Berg. Robert und Jürgen aus Sinsheim kommt von Heidelberg bis an den Feldberg, Joachim vom Renchtal und Hansi aus Freudenstadt sausen mit mir das Wellenfluggebiet und den Schwarzwald rauf und runter. Rotorwölkchen in 1400m markieren die Aufwindzonen. Die freigegebene FL 140 wird ausgenutzt. Die Karlsruher kommen im Murgtal auf 4600m. Als "Eiszapfen" landen wir kurz vor Sunset.

15.10.03 Von meinem Arbeitsplatz musste ich Robert aus Sinsheim zusehen, wie er bei eher schwachem Nord-Ostwind in Wellen dicht am Berg von Heidelberg über das Murgtal und den Schliffkopf bis an den Brandenkopf fliegt. Tobi und Andreas aus Offenburg waren auch unterwegs. Steigwerte und Höhen waren aber nicht berauschend.

16.03.03 Noch mal fast die gleiche Situation wie gestern, alle Flieger tummelten sich zum Abend in der etwas schwächeren Welle, die heute deutlich weiter weg vom Bergrücken stand. Die Sekundärwelle über Oberkirch war sehr zuverlässig. Über dem Simonswälder-Tal war die Welle mäßig, über dem Feldberg war keine zu finden. Die genehmigte FL140 wurde nur von geduldigen Piloten erreicht.

15.03.03 Das Satellitenbild von 5:30 Uhr macht Hoffnung und 50 km/h Wind aus 90 Grad enttäuschten nicht. In Offenburg starteten 8 Segler in die Hornisgrinde-Welle, Einstieg schon von Rammersweier aus 1200m möglich. Die genehmigte FL140 wurde ausgenutzt. Rotorwölkchen zeigten die Wellen an. Flüge über den ganzen Schwarzwald waren möglich. Schön kann man auf dem Satellitenbild die Sekundärwellenbildung verfolgen. Auch in Kehl waren Wellenflüge möglich.

15.02.03 Laut Wetterbericht hätte es eine optimale Wellenbildung an der Hornisgrinde geben müssen: 50 km/h Wind aus 80 Grad am Feldberg. Leider aber war die Welle sehr schwach, womöglich wegen einer Inversion in 1900m, welche den Wind von den Tälern fern hielt. Es reichte gerade zum Obenbleiben, aber nur an wenigen Stellen. Zwei Sinsheimer und drei Offenburger tummelten sich ein Paar Stunden zwischen Hornisgrinde und Schliffkopf. Auf dem Heimweg nach Offenburg übten wir noch ein wenig Thermikfliegen, die ersten Bärte lösten sich aus den Hängen.

02.02.03 Eine schwache aber zuverlässige Südwestwelle bei 30-50km/h aus ca. 240° lässt drei Offenburger in 1300-2200m das Kinzigtal rauf und runter sausen. Der Wind nahm mit der Höhe ab und drehte deutlich auf West. Landung bei Sunset.

12.01.03 Obwohl die Windmeldungen von Hornisgrinde und Feldberg dem Vortag gleichen, ist die Welle nur schwach ausgebildet und bietet nur am Mummelsee und Schliffkopf gute Steigwerte bis 3200m. Aber diesmal sind viele Piloten "aufgewacht" und etwa 7 Kehler, Renchtäler und Offenburger tummeln sich in den kleinen Aufwindzonen. Die genehmiget Höhe von FL130 hat wohl keiner ohne Motor erreicht. Der wolkenlose Himmel machte die Orientierung heute leichter.

11.01.03 Vier Offenburger treffen Robert aus Sinsheim in der Ostwelle (50 km/h aus ca. 70°) und öffnen das Wellenfluggebiet bis FL150. (4500m) Diese Höhe wird auch ausgenutzt, obwohl es lausig kalt wird. 5 Stunden bei bis zu -20° C trüben etwas das Vergnügen. Aber die Wellen stehen zuverlässig an der Moos, Über Oberkirch, an der Honisgrinde / Schliffkopf und über Gaggenau. Im Murgtal und bei Heidelberg soll es nicht gut gewesen sein. Über dem Schwarzwald war die Wolkendecke geschlossen, das Rheintal blieb aber offen. Gelandet wurde erst bei Sunset.

01.01.03 Vier Segler kamen mit 50 km/h Wind aus 240 Grad über Gengenbach und Oppenau bis an FL100, tolle Alpensicht, einige Schleierwolken bei 2600m, das Vergnügen endete bei Sunset mit Regen.

29.12.02 Vier Segler mühen sich über Gengenbach in 900-1100 m mit schwacher S-W-Welle ab bis es regnet.

17.11.02- Ralf, Andreas und Bernd tummeln sich über Oppenau in einer Südwestwelle bis 1700m, sonst nur Hangwind.

06.04.02- Ralf und Andreas schaffen an der Hornisgrinde den Einstieg in die Ostwelle, die durch Thermik stark gestört ist, sich aber über 1800m gut entwickelt und Höhen bis über FL100 ( FL120 genehmigt) zulässt. Die Sekundärwellen werden von der Thermik zerpflückt. Nur die Rotoren und Fallgebiete sind gut ausgeprägt. Ich finde den Einstieg nicht.

26.01.02- Zwei Doppelsitzer kämpfen sich unter widrigen Bedingungen über Gengenbach auf über 2000m hoch. Der Südwestwind ist zu stark für eine stabile Welle, sie parken ab und zu im Hangwind am Hohen Horn.

20.01.2002- Südwestwind, 230°, 40 km/h am Feldberg, drei Flieger kommen bis über 2000m im mittleren Schwarzwald, trotz Wolken und Regen. Ein blaues Loch war immer offen und groß genug.

03.01-2002- Ostwind, klar, aber kalt, es geht an der Schwarzwald Hochstrasse bis etwa 3600m.

15.-16.12.01- Ostwind, Welle mit 3m Steigen laminar über Ortenberg, Freigaben bis 4000m und darüber. Am Schliffkopf soll es am besten aufwärts gegangen sein, aber auch am restlichen Schwarzwald Hauptkamm in Richtung Süden.

08.12.2001- Ralf, Andreas, Bernd mit Tobias, Horst und Michael erreichen Höhen zwischen 2000 und FL 100, mehr wird nicht erlaubt. Der Wind kommt aus O mit etwa 40-80 km/h. Die besten Steigwerte werden auf einer Linie von östlich Gengenbach bis Durbach und am Schliffkopf erreicht.

16.11.2001- Andreas und Bernd erreichen 2300m über Oberkirch, obwohl unten kein Windhauch zu spüren ist. Am Feldberg bläst es mit 50 km/h aus Nord-Ost.

19.08.2001- Über dem Kinzigtal und dem Schuttertal stehen schwache Wellen, in denen Andreas und Michael in blauen Löchern über die Basis bis in etwa 2000m steigen. Steigwerte etwa 0,5 m/s, Wind aus 240°/ 40km/h.

29.10.2000 - Endlich klappt es mal wieder, über Gengenbach erreichen wir bis zu 4000 m Höhe mit Steigwerten von 0,5 bis 2m/sec (mit  Freigabe von Stuttgart Radar, 125,05).  Leider zwingt uns eine unter uns zuziehende Wolkendecke  zum raschen Abstieg. Im Hangwind vertreiben sich die Unermüdlichen die Zeit bis Sunset.

29.10.2000, 16 Uhr, über Gengenbach in ca. 3300 m, von Westen zieht eine Wolkenschicht herein, wir müssen runter.

12.11.2000 Andreas wagt trotz miesen Wetters einen langen Schlepp ins Renchtal und kommt dort bis auf  2900 m, muss aber wegen zuziehender Wolkendecken bald wieder absteigen.

19.11.2000 Wieder gelang der Aufstieg bei halbhoher 4/8 Schicht-Bewölkung,  kurzzeitig bis 2900 m über Gengenbach und Oberkirch, für drei Segelflugzeuge.

13.01.2001 Ostwind mit 30 bis 80 km/h lässt ordentliche Wellen im Rheintal, Renchtal und bedingt auch im Kinzigtal entstehen. Bei strahlend blauem Himmel fliegen zwei Flugzeuge den ganzen Schwarzwald- Hauptkamm nach Süden ab, der Rest tummelt sich im Wellenfluggebiet Murgtal mit bis zu 4000m Höhe bei deutlichen Minusgraden, mit Genehmigung von Stuttgart-Radar. Uwe findet im Murgtal keine Welle und muss in Baden-Baden landen.

14.01.2001 Die gleiche Situation wie gestern, Ralf und Andreas starten bei Sunrise und erreichen bald die genehmigte Obergrenze im 2 Meilen Radius der Hornisgrinde von 15.000ft. Uwe startet von Baden-Baden aus zu einem langen Schwarzwald- Rundflug. Die später gestarteten Piloten erreichen diese Höhen nicht mehr, sie können sich in Sekundärwellen aber lange halten.

Die neue WELLENKARTE mit dem Wellensegelfluggebiet "Murgtal",
gültig ab 16. Mai 2002.
Auf Betreiben einiger Segelflieger wurde das Gebiet weiter nach Süden verlegt, weil fast alle Wellenflüge außerhalb des alten Gebiets stattgefunden hatten. Eine weitere Verschiebung nach Süden ist wegen der ATS Flugstrecken zwischen Frankreich und Deutschland DENEL-SUL (Y710) nicht mehr möglich. Die Aktivierungsverfahren sind offensichtlich gleich geblieben.

Wellensegelflug am Oberrhein

Damit das Wellensegelflugfluggebiet Schwarzwald / Murgtal nicht einschläft, meldet bitte Eure Flüge an!
Neue Regelung ab Febr. 2010:

SCHWARZWALD-MURGTAL: FL 100-160  ( Stand 2010 )
Aktivierung: Spätestens eine Stunde vor Aufnahme des Flugbetriebs bei Wachleiter Langen ACC, Tel.: 06103-707-6200 oder im Flug über Funk: Langen FIS 128,950 MHz Abmeldung über Funk, bei Funk-Ausfall Gebiet sofort verlassen, Abmeldung dann telefonisch FIS-Langen: 0613-707-6275.
Jeder meldet sich selbst an und wieder ab,
Hörbereitschaft auf 128,950 MHz halten!

Das Gebiet kann innerhalb 15 Min. deaktiviert werden ! 
Ausfliegen nur nach unten !

Flugbetrieb nur in VMC , dann entfallen VFR-Auflagen für Luftraum C.

VOGESEN ( Stand 1999 )
Ohne Freigabe von Reims ist maximal FL 115 zulässig!
Falls man absäuft stehen oft noch Rotoren über dem Bahnhof von Colmar und in der Segelflug- Platzrunde auf der Westseite.


Begeistert waren die Piloten von den Wellen, die Ende Januar 99 und im Dezember 98 über den Südvogesen am Grand Ballon standen. 
Mehrere Wellen hinter- und übereinander standen am Ostrand der Vogesen in voller Länge bis in den Pfälzerwald. Lediglich der Verkehr nach Strassburg machte den Piloten einen Strich durch die Rechnung.
Nordöstlich von Selestat kommen die dicken Brummer über die Vogesen, hier darf man nicht rumfliegen.

SCHWARZWALDWELLEN ( Stand 2003 )
Hornisgrinde / Schliffkopf: Ausgeprägte Wellenbildung bei Ostwind, bei Nord-Ost nur an wenigen Stellen, bei Süd-Ost nur etwa über Bühl.
Bei starkem Wind wird die Welle langwelliger und liegt im Rheintal. Näher am Berg gibt's auch ein saftige Lee und wenige Landemöglichkeiten.

Kinzigtal: Eine kleine Welle bildet sich bei stetigem Wind aus 220°- 240° / ab 30 km/h in min. 800 m Höhe über Gengenbach im Kinzigtal. Mit ihr erreichten einige Vereinsmitglieder über 3000m, wenn Stuttgart / Langen mitspielt. 
Stuttgart pocht hier schon einmal auf einen Transponder, da Strassburg  doch recht nahe liegt und wir zunehmend Verkehr in geringer Höhe aus dem Kinzigtal nach Straßburg  beobachten. 
Stuttgart INFORMATION: 128,95 oder Stuttgart RADAR: 125,05 (Danke für den Service).

Südwestlich der Moos kann man bei Wind aus 90° mit 70 km/h ab 1000m in die Mooswelle einsteigen und dann über Oppenau und Schliffkopf an die Hornisgrinde und ins Murgtal weiterfliegen.

Renchtal: Die Wellen über dem Renchtal waren im Winter 99/00 nicht so ausgeprägt, dass sich Schlepps dahin lohnten. Im Herbst 2000 gab es schwache Wellen mit geringen Höhen im Renchtal. 2001-03 waren nur selten gute Steigwerte NO-Oppenau zu erzielen.

Murgtal: Die Ostwelle bildet von Gaggenau bis Forbach meist eine gute Welle, die man von der Hornisgrinde-Welle aus erreichen kann und mit der man auch wieder zurück kommt, meistens. Der Wind sollte aber keine südliche Komponente haben.

Brandenkopf: Diese kleine Welle ist auch nur bei ausgeprägtem Ostwind ohne nördliche oder südliche Komponente vorhanden.

Simonswälder Tal: Eine kleine Ostwelle, besser NO, ermöglicht Flüge bis zum Feldberg, wenn man sie findet. Bei süd-östlicher Windrichtung ist diese Welle kaum vorhanden

Freudenstadt: Auf der Ostseite des Schwarzwaldes sollen sich bei Westwind lange Wellen in Nord-Süd-Richtung entwickeln. Leider sind die Flugplätze dort im Winter meist unbrauchbar und uns ist der Schlepp zu lang und der Heimweg zu weit.

Am Feldberg und Belchen entstehen bei Ostwind auch kleine Wellenzonen.

Rechts findet ihr aktuelle Kurzberichte. Ausführliche Berichte und Grafiken findet ihr auf Ralfs Wellenseite, oder schaut mal im "Online Contest".

Wellensegelflug, Wellensektor Murgtal / Nordschwarzwald
Die Eck-Koordinaten: 
48°54'00''N / 008°15'00''E  Ötigheim Bahnbrücke
48°52'00''N / 008°27'00''E  Marxzell      Bahnlinie
48°28'00''N / 008°26'00''E  Freudenstadt  B28-B462
48°27'00''N / 007°55'29''E  Offenburg   Flugplatz
Vertikal: FL 100 bis FL 160

BLAU : SÜDWESTWELLE 
ROT  :  OSTWELLE 

Download Wellenfluggebiet Murgtal und Wellengebiete für Pocket-Nav: wave_bla.air*

                                                                 

Fotos von Westwelle, Kinzigtal

Fotos von Ostwelle, Hornisgrinde

Wer seine Erfahrung einbringen möchte, kann sich die Karte kopieren,
und sie verbessert an mich zurückschicken.
Nach Prüfung wird sie hier veröffentlicht.

Michael Joachim