WELLENSEGELFLUG

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Wellensegelflug im Schwarzwald. Berichte über Wellenflüge ab Offenburg (EDTO).
NEU: Neue Freigaberegelung für Wellenfluggebiet "Murgtal", Jan. 2012!
Eine Stunde vor Flugbetrieb Freigabe beantragen beim Wachleiter Langen ACC, Tel.: 06103-707-6200

Fotos von Westwelle, Kinzigtal Fotos von Ostwelle, Hornisgrinde
Update 20.01.12

* = Sie verlassen diese Homepage 
über die Links auf dieser Seite!

EGGHEADZ FORUM*  WELLENFLIEGEN.DE*

Wellen-Wetter-Vorhersage von Hendrik Hoeth Testbetrieb, ohne Gewähr:

http://rasp.linta.de/BLACKFOREST_WAVE/*

OLC-Tageswertung hier abrufen!*

Alle Flüge sind im OLC* BW-Wettbewerb angemeldet und können dort angesehen werden.

Wellenprognose BLIPMAP von Hendrik Hoeth *

Lee-Wellen Vorhersage im Probebetrieb, ohne jede Gewähr!

Wellensegelflug, Kinzigtal aus fast 3000m
Fönlücke über Kinzigtal, 3.1.2012

Wellensegelflug, Nordschwarzwald, Lentikularis aus fast 3000mLentikularis über Nordschwarzwald, 3.1.2012

Wellenflug, Lentis
Janus und ASW 15 (ganz klein, ganz unten) am Brandenkopf,
Ostwelle am 11.02.12

Was ist eine Welle ?*  
(Link zu Ralf Fischers Wellenseite)*
Eine Welle entsteht in der Regel bei stetigem Wind von 40 bis 100 km/h nach etwa einem Tag im Lee eines zur Windrichtung quer liegenden Gebirges im Abstand von etwa 0,5-5 km. Labile Schichtungen, Thermik und hohe Inversionen stören diese Entwicklung.  Die Windrichtung sollte sich dabei von Bodennähe bis in 3000m kaum ändern. Im Schwarzwald bilden dazu im Winter ein Hochdruckgebiet im Nordosten und ein Tief im Süden eine gute Voraussetzung. Geschlossene Wolkendecken und Nebel verhindern oft den Start (oder die Landung). Vor Vereisung (und wenn's nur die beschlagene Haube ist) muss ausdrücklich gewarnt werden. Wasserballast zerstört das Flugzeug bei Temperaturen bis zu Minus 30 Grad! Auch der Pilot leidet bei diesen Temperaturen!
Die Verwendung einer Sauerstoffanlage sollte oberhalb von 3000m selbstverständlich sein.
ACHTUNG: 
Luftraumverletzungen sind kein Kavaliersdelikt und führen zur dauerhaften Schließung des Wellenfluggebiets! Wer in Offenburg zu einem Welleflug startet, verpflichtet sich, einen Logger mitführen und bei Aufforderung seinen Flugweg auch noch nach 3 Wochen lückenlos nachzuweisen. 
Bei jeder erteilten Freigabe ist der Event- Knopf (Wendemarke/Foto) zu drücken. 
Die unten genannten Regeln sind strikt einzuhalten und die Begrenzungen des Wellenfluggebiets genau zu kennen! Ausflug nur nach unten!
Wir haben kein Interesse daran, Verstöße gegen das Luftrecht zu decken und wir alle sind auf die Kooperationsbereitschaft und das Vertrauen der Controller angewiesen!

Damit das Wellensegelflugfluggebiet Schwarzwald / Murgtal nicht einschläft, meldet bitte Eure Flüge an!

Neue Regelung ab Jan. 2012:

SCHWARZWALD-MURGTAL: FL 100-max. 160  ( Stand 2010 )
Aktivierung: Spätestens eine Stunde vor Aufnahme des Flugbetriebs bei Wachleiter Langen ACC, Tel.: 06103-707-6200 oder im Flug über Funk, je nach Anweisung aus Langen:

Langen FIS 128,950 MHz, Hörbereitschaft, Abmeldung über Funk, bei Funk-Ausfall Gebiet sofort verlassen,
Abmeldung dann telefonisch FIS-Langen: 06103-707-6275.

Von Langen wird man eventuell verwiesen an:

Stuttgart Radar, 125,05 MHz, Hörbereitschaft und Abmeldung bei Ausflug, nur nach unten!

Jeder meldet sich selbst an und wieder ab,
Hörbereitschaft halten!

Das Gebiet kann innerhalb 15 Min. deaktiviert werden ! 
Ausfliegen nur nach unten !

Flugbetrieb nur in VMC , dann entfallen VFR-Auflagen für Luftraum C.

VOGESEN ( Stand 1999 )
Ohne Freigabe von Reims ist maximal FL 115 zulässig!
Falls man absäuft stehen oft noch Rotoren über dem Bahnhof von Colmar und in der Segelflug- Platzrunde auf der Westseite.


Begeistert waren die Piloten von den Wellen, die Ende Januar 99 und im Dezember 98 über den Südvogesen am Grand Ballon standen. 
Mehrere Wellen hinter- und übereinander standen am Ostrand der Vogesen in voller Länge bis in den Pfälzerwald. Lediglich der Verkehr nach Strassburg machte den Piloten einen Strich durch die Rechnung.
Nordöstlich von Selestat kommen die dicken Brummer über die Vogesen, hier darf man nicht rumfliegen.

SCHWARZWALDWELLEN ( Stand 2003 )
Hornisgrinde / Schliffkopf: Ausgeprägte Wellenbildung bei Ostwind, bei Nord-Ost nur an wenigen Stellen, bei Süd-Ost nur etwa über Bühl.
Bei starkem Wind wird die Welle langwelliger und liegt im Rheintal. Näher am Berg gibt's auch ein saftige Lee und wenige Landemöglichkeiten.

Kinzigtal: Eine kleine Welle bildet sich bei stetigem Wind aus 220°- 240° / ab 30 km/h in min. 800 m Höhe über Gengenbach im Kinzigtal. Mit ihr erreichten einige Vereinsmitglieder über 3000m, wenn Stuttgart / Langen mitspielt. 
Stuttgart pocht hier schon einmal auf einen Transponder, da Strassburg  doch recht nahe liegt und wir zunehmend Verkehr in geringer Höhe aus dem Kinzigtal nach Straßburg  beobachten. 
Stuttgart INFORMATION: 128,95 oder Stuttgart RADAR: 125,05 (Danke für den Service).

Südwestlich der Moos kann man bei Wind aus 90° mit 70 km/h ab 1000m in die Mooswelle einsteigen und dann über Oppenau und Schliffkopf an die Hornisgrinde und ins Murgtal weiterfliegen.

Renchtal: Die Wellen über dem Renchtal waren im Winter 99/00 nicht so ausgeprägt, dass sich Schlepps dahin lohnten. Im Herbst 2000 gab es schwache Wellen mit geringen Höhen im Renchtal. 2001-03 waren nur selten gute Steigwerte NO-Oppenau zu erzielen.

Murgtal: Die Ostwelle bildet von Gaggenau bis Forbach meist eine gute Welle, die man von der Hornisgrinde-Welle aus erreichen kann und mit der man auch wieder zurück kommt, meistens. Der Wind sollte aber keine südliche Komponente haben.

Brandenkopf: Diese kleine Welle ist auch nur bei ausgeprägtem Ostwind ohne nördliche oder südliche Komponente vorhanden.

Simonswälder Tal: Eine kleine Ostwelle, besser NO, ermöglicht Flüge bis zum Feldberg, wenn man sie findet. Bei süd-östlicher Windrichtung ist diese Welle kaum vorhanden

Freudenstadt: Auf der Ostseite des Schwarzwaldes sollen sich bei Westwind lange Wellen in Nord-Süd-Richtung entwickeln. Leider sind die Flugplätze dort im Winter meist unbrauchbar und uns ist der Schlepp zu lang und der Heimweg zu weit.

Am Feldberg und Belchen entstehen bei Ostwind auch kleine Wellenzonen.

Rechts findet ihr aktuelle Kurzberichte. Ausführliche Berichte und Grafiken findet ihr auf Ralfs Wellenseite, oder schaut mal im "Online Contest".

Die neue WELLENKARTE mit dem Wellensegelfluggebiet "Murgtal",
gültig ab 16. Mai 2002.
Auf Betreiben einiger Segelflieger wurde das Gebiet weiter nach Süden verlegt, weil fast alle Wellenflüge außerhalb des alten Gebiets stattgefunden hatten. Eine weitere Verschiebung nach Süden ist wegen der ATS Flugstrecken zwischen Frankreich und Deutschland DENEL-SUL (Y710) nicht mehr möglich. Die Aktivierungsverfahren sind offensichtlich gleich geblieben.

Wellensegelflug, Wellensektor Murgtal / Nordschwarzwald
Die Eck-Koordinaten: 
48°54'00''N / 008°15'00''E  Ötigheim Bahnbrücke
48°52'00''N / 008°27'00''E  Marxzell      Bahnlinie
48°28'00''N / 008°26'00''E  Freudenstadt  B28-B462
48°27'00''N / 007°55'29''E  Offenburg   Flugplatz
Vertikal: FL 100 bis FL 160

BLAU : SÜDWESTWELLE 
ROT  :  OSTWELLE 

Download Wellenfluggebiet Murgtal und Wellengebiete für Pocket-Nav: wave_bla.air*

Fotos von Westwelle, Kinzigtal

Fotos von Ostwelle, Hornisgrinde

Wellenflüge, Berichte

11.02.12 - Das kontinentale Hoch entwickelt ein kleines Neben-Zentrum über Süd-England, zusammen mit einem Tief über Italien sogt es für starken Ostwind, an der Hornisgrinde mit 40 km/h aus 80° angezeigt. Der Bodenwind im Rheintal bläst mit 30 km/h scharf von Norden. Die verschwommene Rheintalinversion liegt in ca. 1000 m. Die aufgelockerte Bewölkung löst sich in der Fönlücke des Rheintals auf. In 3000m bläst der Wind mit 50-70 km/h aus 80°, darüber nicht mehr zunehmend. Am besten funktioniert die Schliffkopf-Welle, aber auch Hornisgrinde und Simonswälder-Tal funktionieren verlässlich. Auch am Feldberg kommt man wieder an FL 100 heran, auch am Kandel geht es über dem oberen Glottertal aufwärts. Im Murgtal braucht man über Gernsbach mit 0,5 m/s viel Geduld. Die Wellen sind schmal, 2-3 km leewärts der Grate, Sekundärwellen bilden sich praktisch nicht, aber ordentliche Rotoren.Die von Langen Info freundlicherweise freigegebene FL 140 kann gerade so erreicht werden, bei -22°C im Cockpit ist das aber kein Vergnügen.

04.02.12 - Die Hochdrucklage hat sich stabilisiert, die Rheintalinversion ist jetzt in 1000m ausgprägt. Trotz 30-50 km/h Wind aus Osten bildet sich keine fliegbare Welle. Bei -34°C in 2000m beginnen auch andere Probleme, den Flug unangenehm zu machen, Haubenvereisung, Strommangel wegen zu kalter Batterie, ... von den Füßen ganz zu schweigen.
Die "Thermik" (hat disen Namen kaum verdient, ist aber recht quirlig ) trägt bis 1700m.

01.02.12 - Hochdrucklage, Kaltluft stömt mit ca. 50 km/h von Osten herein und erzeugt bei schwcher Rheintalinversion in 1400m eine Ostwelle mit erreichbaren Höhen von 3500m an der Schwarzwald Hochstraße.
Im Murgtal reichte es lediglich, um die Höhe von 2000m zu halten.
Im Lee des Odenwaldes waren 2500m drin.

15.01.12 - Omegalage, 50 km/h aus 58 Grad in 3000m, "unscharfe" Rheintalinversion in 1400m aber leichter Nordwind am Boden, schwache Rotoren durch Wölkchen markiert, sonst westlich des Schwarzwaldes klar. Einstieg aus 1100m über Ottenhöfen möglich, bestes Steigen über dem Schliffkopf und über der Hornisgrinde. Zunächst sehr kurzwellig, abends fliegbare Sekundärwellen. Maximale Höhe 3200m, Freigabe über Stuttgart Radar. Außer dem Murgtal scheinen alle Wellenzonen funktioniert zu haben, zum Teil direkt über dem Bergkamm.

03.01.12 - Südwestwelle mit Windstärke von 50 km/h zunehmend bis über 100 km/h aus 280 Grad in 3000m. Ohne Rheintalinversion gab es heftige Turbulenzen unterhalb 1000m.
Die höchste Windgeschwindigkeit lag bei ca. 1500m mit etwa 250 Grad, darüber meist 80-90 km/h mit bis zu 280 Grad. Über Gengenbach Steigwerte über 2m/s, Renchtal über 1m/s, Gutachtal und Simonswälder-Tal soll entgegen der Vorhersage nicht so gut getragen haben, 3000m waren aber in allen Wellen zu erreichen.

01.12.11 - Südwestwelle im Kinzigtal, Renchtal und Gutachtal, bis 3000m.

03.11.11 - Südwestwelle über Gengenbach und Oppenau, schwach auch über Hornberg und dem Simonswälder Tal, Freigabe über FL 100 nicht erhalten.

27.11.11 - Eine Reihe von Sturmtiefs über dem Nordmeer und eine Hochducklage im Mittelmeerraum sorgen für stetige und kräftige WSW-Strömung. Im OLC konnte ich Wellenflüge im Lee des Pfälzer-Waldes in mehreren Sekundärwellen finden, über dem Schwarzwald wurden Flüge bis etwa 100km im Lee der Moos in Sekundärwellen bei Obertal und Klosterreichenbach gemeldet, mit Höhen bis 2500m. Die größte Höhe von 3000m wurde im Lee des Ruhesteins über Hinter-Langenbach erreicht.In Nordbaden waren die Wellen durch die Bewölkung gut markiert.

18.10.11 - Dem Hoch vom Wochenende folgte ein Tief, die Windverhältnisse drehten sich um, die Westwellen im Kinzigtal und im Lee der Moos reichten gut bis 3000m, im Murgtal gab es aber keine Welle, was zum Hangflug nach Musbach zwang.

14/15.10.11 - Ein kräftiges Hoch, das über Norddeutschland nach Osten wanderte und ein schwaches Tief über Norditalien sorgten am Freitag noch für sehr gute, am Samstag mit 40 km/h aus 90 Grad in 1000m und 10 km/h aus 120 Grad in 2500m gerade noch brauchbare Bedingungen.Die Schichtung war extrem stabil, die Welle kurz, klein und ohne Sekundärwellen. Unterhalb 800m im Rheintal herrschte Westwind. Am Freitag konnten alle Wellengebiete genutzt werden, besonders gut funktionierten der Schliffkopf, die Hornisgrinde, Brandenkopf und das Simonswälder-Tal. Feldberg und Murgtal brachte keine großen Höhengewinne. Am Freitag genehmigte die Flugsicherung keine Höhen über FL 1000, am Samstag reichten die besten Steigwerte nördlich der Hornisgrinde nur bis etwa 2500m, Murgtal und Brandenkopf brachten keine nennenswerten Steigraten.

03.04.11 - 45 km/h Wind aus 210 Grad schuf eine etwas mysteriöse Welle westlich des eigentlichen Lees der Moos. Diese trug bis über 2300m und ermöglichte das Gleiten bis zur Thermik im östlichen Schwarzwald.

20.03.11 - 26 km/h Wind aus 80°, über 2000m nach Nord drehend, lassen eine schwache Welle im Lee des Schliffkopfes entstehen. Als diese um die Mittagszeit wegen abschwächendem Wind einschläft, beginnt bei strahlender Sonne die quirlige Frühlingthermik.

07.03.11 - Über 30 km/h Wind aus 90° in Kammhöhe und aus 120° in 3000m verschoben die Steigzonen deutlich nach Norden. An der Hornisgrinde gab es fast keine Welle, nur der Schliffkopf funktionierte erwartungsgemäß. Das Murgtal und Simonswälder Tal funktionierte nicht. Vom Brandenkopf aus ließen sich noch drei Sekundärwellen bis zum Rhein erfliegen. Die Höhe war mit 3600m eher begrenzt.

02.03.11 - Kräftiger Ostwind über 50 kt macht Flüge von der Hornisgrinde bis zum Simonswälder Tal zu. Über 5000m Höhe und über 400 km Strecke wurden erreicht.

05.02.11-06.02.11 70km/h Wind aus 300° in 2800m Höhe galten bisher als ungünstige Bedingungen für eine Westwelle. Zwischen einer sehr niedrigen stabilen Bodeninversion (ca. 500m) und einer hohen Inversion (2000m) lag eine labile Luftschicht. Aus Mittelfrankreich kamen Scherungswellen mit Amplituden von ca. 6 km über die Vogesen und sorgten für ausreichende Fönlücken mit guten Steigwerten bis über 3000m. Im Lee des Nordschwarzwaldes und des Pfälzer-Waldes standen herrliche Lentikulariswolken.
Am Sonntag, dem 6.2. war die Bodeninversion bis auf 1200m angestiegen und trotz optimaler Windrichtung und Stärke von 250° bei 35 km/h bildete sich nur eine sehr schwache Welle im Lee der Moos.

30.01.11 Wind aus 100°-110° lässt eine sehr kurze Ostwelle am Schliffkopf und an der Hornisgrinde entstehen. Die anderen Auslöser funktionieren bei dieer Windrichtung nicht.

13.-14.11.10 Wind mit 50-90 aus 240-260 Grad, am Sonntag über 100 km/h aus 220 bis 240 Grad und eine schwache Inversion lassen ca. 6 km lange Wellen im Murgtal, Renchtal, Kinzigtal, über Kirchzarten und am Kaiserstuhl entstehen. Sekundärwellen der Vogesen lassen Flüge im Rheintal bis Bremgarten zu. Höhen bis 4000m werden erreicht, die Flugsicherung erteilt Freigaben auch über dem Kinzigtal!

30.10.10 gemeldet werden 30 km/h Wind aus Süd-Süd-West, in 1500m bläst es dann mit 50 km/h aus 230 Grad. Über Oppenau geht es nach schwachem Anfang auf 3000m. Das Murgtal trägt, aber Höhengewinne sind nicht möglich. Über Gengenbach sind 1500m drin.

23.10.10 20-30 km/h West-Süd-West-Wind, tiefe Wolken mit Fönlücke über Gengenbach, aber keiner will fliegen, zu regnerisch/wolkig.

10.10.10 und 11.10. 30 km/h Wind in 1200m aus 90 bis 100 Grad lassen kurze Wellen an den üblichen Stellen entstehen. Dank einer Freigabe bis FL 160 werden Höhen bis 5000m (mit Transponder) erreicht. Das schmale Windband, erzeugt durch ein Hoch über Norddeutschland und ein Tief über den Alpen bläst aber im Nord-und Südschwarzwald nicht richtig, so dass Langstreckenflüge etwas Mut erfordern. Richtig ungemütlich wird es durch eine Windscherung unterhalb 1000m im Lee des Schwarzwaldes.

16.09.10 Martin kann sich zwischen 1000m und 1500m in einer schwachen Ostwelle vom Hohen-Horn zur Moss und Hornisgrinde vorarbeiten und an der Schwarzwalhochstraße halten.

07.03.10 - Ein großes Hoch über der Nordsee liefert mit einem Balearentief kalte, stetige Ostwinde von 40 bis 50 km/h aus 80-90 Grad in allen Höhen. Das Wellenfluggebiet Murgtal aktivieren wir über Langen schon telefonisch vom Boden aus (Vielen Dank für die nette Betreuung!). Unter 1500m ist es sehr turbulent. 1/8 Wölkchen in dieser Höhe markieren schön die heftigen Rotoren. Die Wellen und Sekundärwellen stehen an den üblichen Orten und würden Höhenflüge weit über die erlaubte Flugfläche 160 erlauben. Starkes Sinken ist nur zwischen dem Murgtal und der Hornisgrinde zu beachten, sonst trägt es fast lückenlos bis zum Kandel, Feldberg und Hotzenwald. Mittags stört die Thermik in den unteren Schichten ein wenig. Lange Streckenflüge sind möglich.

03.03.10 - Ein kleines Hoch über der Nordsee führt mit einem Tief über dem westlichen Mittelmeer ein schamles Band kalten Wind genau aus Osten heran. Kurze, begrenzte, scharfe Wellen mit ausgeprägten Rotoren tragen ca. 4 km im Lee der Schwarzwaldkämme vom Murgtal bis südlich des Feldbergs bis in 3000m. Lange Streckenflüge sind möglich.

28.02.10 - Sturmtief Xynthia verwüstet Frankreich und bläst mit über 100 km/h aus 220 bis 260 Grad. Die prognostizierte Welle im Kinzigtal ist zunächst nicht identifizierbar, heftige Rotoren, Hangwind an der Moss und etwas zerrissene Thermik bewahren uns zunächst vor dem Absaufen. Dann erwischen wir doch ein wenig Welle, steigen bis auf 2300m, Wolken, Regen und der hefige Wind machen uns aber ordentlich zu schaffen. Nach ca. drei sehr interessanten Stunden riskieren wir die Landung.

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