23.02.2026
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Copyright Michael JOACHIM
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zu Geschichte des Flugplatzes Offenburg
Link zu politischem Satus des Flugplatzes
Offenburg
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zum Ökologischen Gutachten über den Flugplatz Offenburg 2023
Das Gutachten zum Artenschutz
der Stadt Offenburg finden Sie auf den Seiten der Stadt Offenburg als PDF-Download:
https://2026.buergerentscheid-offenburg.de/download/fachbeitrag-artenschutz-bereich-b-nordoestlich-des-sonderlandeplatzes/#
| FLORA | FAUNA | GUTACHTEN | GROSSE TIERE | ||||
| ANHANG | UMWELTVERTRÄGLICHKEIT | KALTLUFTSCHNEISE | LEBENSQUALITÄT |
| Ohne Ausnahmeverfahren
wäre eine Bebauung des Flugplatzgeländes nach § 34 des
BNatSchG wegen der vielen seltenen Pflanzen und Tiere (FFH-Magerwiese)
eine Straftat. Nur durch den Nachweis von
zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses
wäre ein solches Verfahren genehmigungsfähig.
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BNatSchG § 34 (1) Projekte sind vor ihrer Zulassung oder Durchführung auf ihre Verträglichkeit mit den Erhaltungszielen eines Natura 2000-Gebiets zu überprüfen, wenn sie einzeln oder im Zusammenwirken mit anderen Projekten oder Plänen geeignet sind, das Gebiet erheblich zu beeinträchtigen, und nicht unmittelbar der Verwaltung des Gebiets dienen. Soweit ein Natura 2000-Gebiet ein geschützter Teil von Natur und Landschaft im Sinne des § 20 Absatz 2 ist, ergeben sich die Maßstäbe für die Verträglichkeit aus dem Schutzzweck und den dazu erlassenen Vorschriften, wenn hierbei die jeweiligen Erhaltungsziele bereits berücksichtigt wurden. Der Projektträger hat die zur Prüfung der Verträglichkeit sowie der Voraussetzungen nach den Absätzen 3 bis 5 erforderlichen Unterlagen vorzulegen. (2) Ergibt die Prüfung der Verträglichkeit, dass das Projekt zu erheblichen Beeinträchtigungen des Gebiets in seinen für die Erhaltungsziele oder den Schutzzweck maßgeblichen Bestandteilen führen kann, ist es unzulässig. (3) Abweichend von Absatz 2 darf ein Projekt nur zugelassen oder durchgeführt
werden, soweit es |
| Dies hier sind nur einige spontane Eindrücke, meist von einem Rundgang am 6.6.22 und 1.7.22, Ergänzungen aus dem Jahr 2023, 2024 und 2025 | |
Im nur teilweise gemähten Zustand zeigen sich verschiedene Vegetationsbereiche
auf dem sandigen Untergrund. Von einer artenreichen Magerwiese bis zur
steppenartigen Trockenzone finden sich verschiedene Biosphären mit
einer großen Diversität von Flora und Fauna. |
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Auch die streng geschützte Blauflügelige Ödlandschrecke ist auf dem Flugplatz nachweisbar.
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Folgende Schmetterlinge sind im Sommer 2023 aufgefallen: Das kleine Wiesenvögelchen, das große Ochsenauge, viele Zwergbläulinge, Zitronenfalter, das Tagpfauenauge, der Hauhechelbläuling, viele kleine Feuerfalter, der kleine Fuchs, der kleiner Kohlweißling, der Grünader-Weißling in Massen.
Die Feldgrille, die Schiefkopfschrecke, der Braune Grashüpfer, der Gemeine Grashüpfer, der Nachtigall-Grashüpfer, die Blauflügelige Ödlandschrecke, die Gemeine Sichelschecke und das Weinhähnchen sind nachwiesbar.
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Erstaunlicherweise zeigen die hier vorkommenden Tiere keinerlei Scheu
vor Flugzeugen. Reiher und Bussarde bleiben ungerührt neben der Pist
hocken/sitzen, wenn Flugzeuge starten oder landen. Sie haben, wie die
Piloten, wohl gelernt, dass von Ihnen keine Gefahr für sie ausgeht. Die Wärme der betonierten Flächen und Mauern zieht verschiedene Eidechsen an. Die Anzahl der Insekten, welche diese Vielfalt nutzen ist mannigfaltig. Hautflügler aller Art, darunter die Bienen eines Imkers, der hier seine Stöcke aufstellt, Grillen, Heuhüpfer, Käfer, Schmetterlinge, Libellen, ...
Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, Ostseite des Flugplatzes
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Gefatter Dachs ist sehr fotoscheu.
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Nur wenige guten Fotos haben wir von den hier aktiven Vögeln.
Kotspuren mit Kirschkernen lassen auf Marder und Dachs schließen. Abends tauschen die Schwalben über dem Platz den insektenreichen Luftraum mit zahlreichen Fledermäusen. Natürlich ist ein Flugplatz aus Sicht der Menschen erst mal zum
Fliegen da. Alle hier gezeigten Fotos stammen vom Flugplatz EDTO Offenburg. Externe Links: https://www.srf.ch/sendungen/me-biodiversitaet/blumenwiese-richtig-maehen-fuer-mehr-artenvielfalt https://www.bund-ortenau.de/arbeitsgruppe-artenreich-ortenau/ https://www.nabu-offenburg.de/wir-über-uns/ https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/nabu-agrar-blog-brachen-vs-bluehstreifen/ |
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Zu unserem ökologischen Konzept gehört ein ausgeklügelter
Mähplan, der die mehrjährige Blumenwiese für größt
möglichen Artenschutz und Insektenschutz optimiert. |
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Auszug aus dem Gutachten der Fliegergruppe Offenburg von 2023 Auf dem Flugplatz gesicherte Vogelarten: Tagfalter: |
Flugplatz Grünland, gesicherte Arten: Auf dem Flugplatz gesicherte Reptilien: |
| Beitrag von RP Freiburg
am 27.09.2022, https://rpf.baden-wuerttemberg.de/abt4/ref44/strassenplanungen/b33-ausbau-im-kinzigtal/autobahnzubringer-offenburg-sued/ https://www.karte-b33-elgersweier.de/ideen-und-kommentare/#:~:text=Umweltvertr%C3%A4glich%2Dkeitsstudie%20%2B%20Flugplatz UMWELTPRÜFUNG FNP DER VG OFFENBURG
Umweltbericht Klima und Luft Hinweise zur Vermeidung und Verringerung nachteiliger Auswirkungen: Hinweise zum Kompensationserfordernis nachteiliger Auswirkungen: Zusammenfassende Beurteilung der Verträglichkeit: |
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https;//offenburgermodell.de/media/download/variant/16156/1_1_kernstadt_juli_09_jpg.pdf Empfehlung: |
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Wer weiß, woher der Wind weht? In der Gemeinderatssitzung vom 30.02.23 wurde von einer von der Stadt
beauftragten Firma behauptet, dass sich Klimaveränderungen durch die Bebauung
des Flugplatzes nicht auf die benachbarten Siedlungen auswirke, nur der
Kaltluftsee am Flugplatz sei betroffen und damit lediglich die JVA. Wer
schon mal an einem Sommerabend in der Gegend gegrillt hat, weiß,
woher der Wind weht. Die Statistik der Wetterstation der Fachhochschule,
700 m vom Flugplatz entfernt, beweist die Existenz des "Kinzigtälers",
einen kühlen "katabatischen Fallwind", der am Abend nach
einem warmen Sommetag aus dem Kinzigtal ins Rheintal strömt. "Orographische
Gegebenhieten" führen am engen Talausgang zunächst zu einer
Beschleunigung am Hohen Horn und Ortenberger Schloß und danach im
Rheintal zu einer Beruhigung und der Bildung von Kaltluftseen. Diese Verhältnisse
sind an manchen Tagen anhand unterschiedlicher Nebelbildung in Kinzig-
und Rheintal gut zu sehen. Das von der Stadt verwendete Gutachten begründet die angegebnen
Luftströmungen mit kleinräumigen Gelände-Niveauunterschieden,
ohne auf die regionale Situation am Rande des Schwarzwaldes einzugehen. |
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Zum Thema Lebensqualität in Offenburg: Quelle : https://hoch3-gro.de/index.php/startschuss.html |